Warum KITT?
Künstliche Intelligenz ist kein neutraler Fortschritt. Sie verstärkt bestehende gesellschaftliche Strukturen – in der Arbeitswelt, in der Öffentlichkeit, in der Verteilung von Macht und Einfluss. Nutzen entsteht nicht von selbst, sondern durch politische Gestaltung: durch Regulierung, durch Verteilung, durch Bildung.
Viele Menschen ab 50 erleben diese Veränderungen bereits konkret im Beruf. Was häufig fehlt, sind Räume, in denen man die Funktionsweise, die Folgen und die politischen Gestaltungsfragen gemeinsam bearbeiten kann.
KITT setzt deshalb nicht bei vermeintlichen technischen Defiziten an. Das Projekt nimmt Erfahrungswissen ernst und verbindet es mit der Fähigkeit, KI zu beurteilen und mitzugestalten.
Was im Projekt entsteht
Workshops und Bildungsformate
Szenariobasierte Formate, in denen Teilnehmende recherchieren, Positionen prüfen, neue Perspektiven kennenlernen, Widersprüche austragen und am Ende gemeinsam entscheiden müssen.
Die multimodale Lernumgebung
Eine Lernumgebung mit verschiedenen digitalen, analogen und haptischen Komponenten, die KI durch Aufgaben, Geschichten und Interaktion erfahrbar macht. Einzelne Komponenten können als Lernstationen ausgestaltet sein. Das Angebot ist auch ohne Vorwissen zugänglich.
Wissen, Methoden und Materialien
Dokumentierte Erfahrungen und frei verfügbare Materialien, damit andere Bildungsträger die Formate übernehmen und anpassen können.